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Comfunfanity

Was muss man eigentlich mitbringen, um bei ting getreu dem Motto herzblut.digital zu arbeiten? Oder anders gefragt: Was hat es mit Comfunfanity auf sich? Auf der Suche nach der passenden Antwort muss man sich den Alltag eines Tingos etwas genauer anschauen.

Ein klassischer Montagmorgen: In der Küche erzählt man sich zum Start in die Woche bei einer Tasse Kaffee vom vergangenen Wochenende, im Community-Management werden die ersten Postingtexte in Absprache mit den Kunden verfasst. Per Blick in den abgestimmten Posting-Plan und die To-Do-Liste wird der Tag strukturiert und vorbereitet. Der Watchdog hat für den ein oder anderen Kunden interessante Ergebnisse geliefert, die nun abschließend reportet werden müssen. Die eine Hälfte des Contentteams ist außer Haus auf einem frühen Drehtermin unterwegs, die andere Hälfte wird von einem Community-Manager gebrieft und hat schon mit Videoschnitt, Grafikerstellung und Bildbearbeitung zu tun.

Es ist zu erkennen, dass das Arbeiten bei ting auf rein operativer Ebene hauptsächlich mit Digital- oder Contentmarketing, mit Community-Management, Posting-Planung oder auch mit Werbeschaltung zu tun hat. Im Zentrum aller Vorgänge stehen aber zudem die Kommunikation mit den Fans einer Seite, die Kommunikation mit den Kunden und die Kommunikation untereinander. Verlässt man also die Ebene der reinen Skills und Fertigkeiten, muss man sagen, dass das erste der 5 Axiome von Paul Watzlawick eine sehr große Rolle im Alltag der ting spielt. Kurz am Rande: Axiome sind Grundregeln, die aufgestellt werden und die keines weiterführenden Beweises bedürfen. Paul Watzlawick, ein österreichisch-amerikanischer Kommunikationswissenschaftler, hat 5 solcher pragmatischen Ansätze mit Blick auf die Kommunikation entworfen. (1)

Zurück also zu Axiom Nummer 1: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Menschen kommunizieren per Körpersprache, Gestik oder Mimik, mit Hilfe der Sprache, über neue Medien oder auch mittels Zurückhaltung, Schweigen oder Tatendrang. Das wirkt für den Moment etwas abschweifend, führt aber zur Vielseitigkeit, auf die man im ting-Alltag stößt: Kommunikation gehört hier grundlegend zum Job, sie löst Probleme, fördert das Miteinander, stärkt Beziehungen und ist der Kern jedweder Social Media-Aktivität. Kommunikation muss man aber eben auch können. Und genau das ist der Punkt: ein Tingo braucht ein gewisses Herzblut, um die dafür nötige Fähigkeit zu entwickeln.

Fasst man die gewonnenen Erkenntnisse also zusammen, dann landet man bei der Antwort auf die Frage, was man braucht, um bei ting zu arbeiten, unter anderem irgendwo zwischen Kommunikationsleidenschaft (Communication), Fanbetreuung bzw. Community Management, Kundenkommunikation und vor allem Spaß (Fun) bei alledem. Und genau das beinhaltet Comfunfanity.

Benjamin Brausch

(1) vgl. Bender, S.: „Die Axiome von Paul Watzlawick, unter: https://www.paulwatzlawick.de/axiome.html (abgerufen am 09.12.2019)

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